Denise Henkel Blog Textcloud

Social Media Manager, Community Manager, Supporter - Wir alle kennen das: Gerade haben wir uns noch über einen uneinsichtigen Kunden geärgert und im nächsten Moment halten wir uns den Bauch vor Lachen, weil das Auto-Korrekt den Sinn einer Kunden-Anfrage ins Absurde verzerrt hat.

In dieser Blogparade suchen wir nach den witzigsten, skurillsten und herzerwärmendsten Geschichten aus dem Alltag von Community Managern, Social Media Managern und Supportern. Teilt eure Erlebnisse mit der Fachcommunity!

Um euch einen Vorgeschmack zu geben, teilen Franziska Hauck und ich unsere denkwürdigsten Anekdoten. Und dann geht der Stab an euch weiter! Was ihr tun müsst, um teilzunehmen?

Postet einen Beitrag mit einem oder mehreren Vorkommnissen aus eurem Fachalltag. Medium, Wordpress, Blogspot oder euer eigener Blog - egal. Unter dem Hashtag #communitymomente teilen wir unsere Geschichten miteinander im Social Web.

P.S. Gemäß unserer Berufsehre sind Haupt- und Nebendarsteller zu anonymisieren, wo man eindeutig auf sie schließen könnte. Für Screenshots von Nachrichten gilt das Gleiche.

Und… ab geht die (Blog-)Post!

Achtung, Privatsphäre!

Noch relativ zu meiner Anfangszeit als Community Manager, als ich vielleicht noch ein bisschen naiv war, erreichte mich die Frage eines Mitglieds, ob ich nicht mein Profil auf einem bestimmten sozialen Netzwerk vor ungebetenen Blicken schützen wolle. Man könne dort lesen, wo und mit wem ich zur Schule gegangen sei, das sei doch nicht ganz ohne.

Ich weiß bis heute nicht, ob ich dem Verfasser der Nachricht dankbar sein sollte oder mich ein kleines bisschen vor ihm fürchten. Vermutlich etwas von beidem. Fest steht, dass ich seitdem genau darauf achte, wieviel ich auf meinen öffentlich einsehbaren Social Media Profilen preisgebe.


Witzige Wortschöpfungen

Auch wenn die Begleitumstände nicht immer witzig sind, entstehen im Verlaufe hitziger Diskussionen gerne äußerst kreative Wortschöpfungen:

A wie “Antipatriarchalische Schnappreflexe”: Diese attestierte ein männliches Mitglied einem weiblichen Mitglied innerhalb einer Diskussion rund um die Rolle von Frauen im Online-Dating. Ich habe die Dame daraufhin förmlich empört nach Luft schnappen hören.

T wie der “Terrier-Effekt”: Bedeutet, dass man sich am ersten Supportmitarbeiter festbeißt, bei dem man Unwissenheit vermutet.

Welcher Supporter ist nicht schon einmal vom Terrier gebissen worden?! Meine Empfehlung: ihn am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

Emotionale Abschiede

Da ich schon einige Communities betreuen durfte, habe ich auch schon einige Abschiede hinter mir. Dabei kam es auch zu herzerwärmenden Situationen.

Zwei Abschiedsgrüße, die mich bei meinem Abschied von einer Gaming-Community am meisten berührten, lauteten in etwa so:

Lass irgendwo von dir hören, welche Community du als nächstes betreust. Du wärst definitiv die erste Communitybetreuerin, wegen der ich ein bestimmtes Spiel anfangen würde.

Ein solches Lob ist in der Spielebranche, in der es Spiele wie Sand am Meer und entsprechend wählerische Kunden gibt, viel wert. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt. Schade nur, dass ich seitdem nie wieder eine Gaming-Community betreut habe.

Ebenso sehr gerührt war ich von folgendem Abschiedsgruß:

Deine großartige Art der Communitybetreuung hat mir sehr geholfen und mich tatsächlich inspiriert, mich in meinem aktuellen Job - nämlich Community Manager - zurechtzufinden und meine eigene Linie zu finden.”

Wer mich kennt, weiß, dass Community Management für mich nicht nur Beruf sondern Mission und Leidenschaft gleichermaßen ist. Wenn ich also jemandem dabei helfen konnte, einen leichteren Einstieg in diesen Beruf zu finden, war das jede Überstunde und jedes Haare-Raufen wert.

Wenn ihr jetzt mit verträumtem Blick an eure eigenen herzerwärmenden Community-Momente denkt, wird es höchste Zeit, sie mit uns zu teilen. Auf geht’s! Lasst uns an euren Geschichten teilhaben.

Eure Community-Momente

Franziska gibt uns auf ihrem Blog einen Einblick in eine Facette des Community Managements, die vor allem den KollegINNEN unter uns bekannt sein dürfte: Der feine Unterschied zwischen Kompliment und Anzüglichkeit. Viel Spaß beim Lesen!

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